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18. Lingemann-Rallye – Gemeinsam unterwegs auf Entdeckungstour

Auch in diesem Jahr hieß es für unsere fünften Klassen wieder: Raus aus dem Klassenzimmer und rein ins Abenteuer! Bei der inzwischen 18. Lingemann-Rallye, die seit 2009 jedes Jahr stattfindet, gingen die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungstour wie immer auf den Spuren von Johann Georg Lingemann. Dabei standen Teamgeist, Köpfchen und natürlich auch jede Menge Spaß im Mittelpunkt.

An verschiedenen Stationen warteten abwechslungsreiche Aufgaben auf die Klassen. Ob bei der Station Kurfürstenstein, an der Naturwissen gefragt war, oder bei dem Jahndenkmal, an der Geschicklichkeit und Zusammenarbeit gefragt war – überall konnten die Teams zeigen, was in ihnen steckt.  Zusätzlich gab es weitere spannende Stationen, an denen Wissen, Kreativität und Teamarbeit gefordert wurden. Nur wer gut zuhörte, gemeinsam überlegte und sich gegenseitig unterstützte, konnte viele Punkte sammeln.

Insgesamt konnten 115 Punkte erreicht werden. Viele nutzten die Rallye, um ihre Mitschülerinnen und Mitschüler noch besser kennenzulernen und als Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen.

Die Rallye begann traditionell im Schulhof unserer Vorgängerschule, dem Barockgarten, wo Frau Becker schon mit den ersten Aufgaben auf die Klassen wartete und den Startschuss für einen spannenden Vormittag gab.

Anschließend führte der Weg zur Ibergwarte. Hier waren Aufmerksamkeit und gutes Beobachten gefragt. Die Schülerinnen und Schüler mussten verschiedene Aufgaben lösen und ihr Wissen geschickt einsetzen. Diese Station wurde von Herrn Arand angeleitet.

Außerdem gab es die Station Kurfürstenstein, an der sich alles um Natur, Umwelt und nachhaltiges Handeln drehte. Mit spannenden Fragen und kleinen Aufgaben konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen erweitern und gleichzeitig wichtige Punkte sammeln. Hier betreute Herr Schmidt das Geschehen.

Die Stationen Ibergwarte und Kurfürstenstein waren für Johann Georg Lingemann wichtige Standorte für die Erstellung seiner Eichsfeldkarte. Am Kurfürstenstein stehen drei Meridiansteine, die er 1803 setzen ließ. Er wollte damit den exakten 10. Längengrad treffen. Nach heutigen GPS-Standard weichen seine Berechnungen um genau acht Bogenminuten nach Osten ab. 

Ein weiterer Halt war das Jahndenkmal. An dieser Station forderte Herr Kramer die sportlichen Fähigkeiten der 5. Klassen. Bei verschiedenen sportlichen Aufgaben konnten die Klassen zeigen, dass nicht nur Köpfchen, sondern auch Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt sind. Dieses Denkmal erinnert daran, dass Johann Georg Lingemann das Jahn'sche Turnen eingeführt hat und am Gymnasium einen Sportplatz anlegen ließ. 

Zum Abschluss führte die Rallye alle Klassen zum Fördervereinsvorsitzenden Herrn Wandt in die Lingemannstraße. Dort wartete für alle Teilnehmenden eine kleine Stärkung, die nach dem ereignisreichen Tag natürlich besonders gut ankam.

Auch die Siegerehrung sorgte noch einmal für Spannung. Insgesamt war das Teilnehmerfeld sehr ausgeglichen, besonders an der Spitze wurde es richtig knapp.

1. Platz: 5a mit 71,7 %
2. Platz: 5c mit 71,1 %
3. Platz: 5b mit 62,1 %
4. Platz: 5d mit 59,6 %

Die 18. Lingemann-Rallye hat einmal mehr gezeigt, warum sie seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Schullebens ist. Sie verbindet Bewegung mit Wissen, stärkt den Zusammenhalt und sorgt jedes Jahr für viele schöne Erinnerungen. Schon jetzt freuen sich viele darauf, wenn es im nächsten Jahr wieder heißt:

Auf die Plätze, fertig, Lingemann-Rallye!

 

Sophie Drobe

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